Alles Fashion
Was gibt es Neues an der Fashion Front in den Mode Metropolen London und New York? Einiges. Neue Namen, neue Designs, aber auch etablierte Namen. Zu den “alten Hase” gehört Vivienne Westwood. Woran liegt es das sie zunehmend zahmer wird? Am Alter? Oder hat sie keine Lust mehr, das Enfant Terrible zu sein? Ihre Kollektion für Frühjahr und Sommer 2009 wirkt, gelinde gesagt, etwas spiessig. Selbst Westwood Ikone Kate Moss saß etwas gelangweilt in der ersten Reihe. Kein Knalleffekt, keinerlei Provokation, fast tragbar. Tragbar und bezaubernd sind die Abendroben von Ashley Isham, bunt und fantasievoll sind die Cocktailkleider von Nathan Jenden und Stella McCartney zeigte sportliche Mode. Wenn es nach House of Holland geht, dann sind Punkte der Trend im nächsten Sommer und bei Betty Jackson sind es große Grafikprints.
Da ging es in New York schon bunter zu. Zwei Dinge standen im Mittelpunkt: Die Politik und asiatisch-amerikanische Designer. Die Wahl zum nächsten US Präsidenten mobilisierte Vogue Chefin Anne Wintour (trug kein Prada!!!!) eine spontane Mini Fashion Show zu veranstalten und anschliessend Geld für Barack Obama zu sammeln. Drei junge Designer waren was das Modische angeht, im aller Munde. Phillip Lim, Alexander Wang und Peter Som. Phillip Lim zeigte sehr feminine Mode in zurückhaltenden Farben mit einer schlanken Silouette, Alexander Wang setzt auf den Miami Vice Stil der 1980er Jahre. Flotte Tops, XXL Sweatshirts und Hot Pants. Bei Peter Som sind die Minikleider tailliert und werden mit peppigen Gürteln getragen, seine Abendkleider sind geschaffen für eine rauschende Ballnacht, in tollen Farben und mit üppiger Blütenoptik. Das tolle bei allen drei Newcomern aber ist, ihre Mode ist auch für ganz normale Frauen tragbar.
Wer sich wirklich über die neusten Trends informieren will, der sollte nach Brooklyn fahren. Dort findet in zwei Monaten wieder die “FAME” (Fashion Avenue Market EXPO) statt. Bei dieser Messe zeigen aufstrebende Designer und Ladenbesitzer tolle Klamotten die wirklich EN VOGUE sind oder es werden. Die Messe ist für jedermann zugänglich und der Eintritt kostet ganze acht Dollar!
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