Einkaufen in….Liverpool
Es müssen nicht immer die großen Metropolen sein, um vielleicht an einem verlängerten Wochenende zu shoppen und Spass zu haben. Ich möchte euch in regelmäßigen Abständen Städte vorstellen, die man nicht unbedingt auf dem Wunschzettel hat, wenn um’s interessante Städte geht. Den Anfang macht Liverpool! Fällt der Name Liverpool denken alle sofort an die Beatles, aber Liverpool hat mehr zu bieten als John, Paul, George und Ringo. Gegenüber der 10 Millionen City of London wirkt Livverpool mit gerade mal einer halben Millionen Einwohnern wie ein Dorf, aber Liverpool ist wesentlich entspannter und gemütlicher als die Hauptstadt. Und Liverpool ist eine wunderbare Stadt um einzukaufen, gut zu essen und sich prächtig zu unterhalten. Der Innenstadtbereich ist so angelegt, dass alles bequem zu Fuß erreichbar ist. Da die großen Shoppingcenter miteinander verbunden sind, ist das einkaufen auch ohne Schirm möglich. St. Johns in der Roe Street ist das größte Shoppingcenter der Stadt. Hier findet man alles von A wie Laura Ashley bis Z wie Zara. St. Johns bietet einen bunten Mix aus Fashion, Kunst, Cafés und Restaurants. Neu und mit einem coolen Ambiente ist das Met Quarter (43 Whitechapel). Untermalt von angesagter Musik und mit buntem Neonlicht ausgeleuchtet, finden man im Met Quarter alle bekannten Designer wie Armani, Diesel, Boss oder Fendi. Passend dazu gibt es kleine, aber chice Bistros und Bars. Wer junge Mode sucht, ist in der Liverpool Church Street goldrichtig. H & M, Mango, Zara und dazu Shops mit ausgefallenen Accessoires und Hüten. Direkt um die Ecke in der Bold Street ist Liverpools Schuhparadies. Hier gibt es unter anderem die gewagten High Heels von Karen Millen, aber auch Tods oder Prada. Im Cavern Walks Designer Center (8 Mathew Street) sind die edlen Designer zu finden. Mode von Westwood, Cricket, Drome oder From me to You zu Schnäppchenpreisen. Auch für das leibliche Wohl hat Liverpool einiges zu bieten. Von chinesisch über griechisch bis zu russischen Spezialitäten ist alles zu haben. Drei Restaurants möchte ich euch besonders ans Herz legen: Das Etsu im Beetham Plaza Building ist das coolste japanische Restaurant überhaupt. Neben der etwas unterkühlten, durchgestylten Atmosphäre und dem hervorragenden Suhsi, haben mich besonders die Bathrooms begeistert. Typisch englisch kann man im Simply Heathcotes (auch im Beetham Plaza) essen, aber keine Angst, es ist köstlich. Empfehlenswert ist der Bread & Butter Pudding. Kleiner Tipp: So heiß wie möglich essen. Bier und gutes Essen gibt es im historischen Pump House an den Docks. Das Pump House aus dem Jahr 1870 ersteckt sich über zwei Etagen. Restaurant, Kneipe und Biergarten sind Top. Noch besser sind die Bierproben. Da das Pump House über eine große Zahl von Fass- und Flaschenbieren verfügt, fällt es schwer sich für eines zu entscheiden. Also, vorher proben und dann entscheiden. Ab 21°° Uhr ist es hier meist ziemlich voll. Gut für nette Kontakte. Und wem das alles nicht zusagt, kann immer noch in Beatles Museum gehen oder einmal über die Abbey Road bummeln.
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