Kaffeehäuser in Wien
Wien ist immer eine Reise wert, aber es gibt etwas, was die österreichische Hauptstadt so einzigartig macht und das sind die historischen Kaffeehäuser.
Sachertorte und Einspänner
In den alten Wiener Kaffeehäusern kann man nicht nur Kaffee trinken, Sachertorte und Kipferl essen, sondern auch herrlich entspannen und Leute beobachten.
Die Kaffeehäuser in Wien vermitteln immer noch einen Hauch von K&K Monarchie und gehobenem Bürgertum, sie sind ein wunderschönes Relikt aus der guten, alten Zeit.
Kristall und Plüsch
Ein Besuch in einem der vielen Kaffeehäuser in Wien ist auch immer eine Art Zeitreise. Die Geräusche sind gedämpft, das Licht spenden prächtige Kristalllüster, die Wände sind aus dunklem Holz, denen das Alter einen ganz besonderen Glanz verliehen hat und man sitzt bequem auf rotem, weichem Plüsch. Die Atmosphäre ist fast wie im heimischen Wohnzimmer, wäre da nicht der Ober im stilvollen Frack, der alle Damen mit Verbeugung begrüßt und sie mit “Gnädige Frau” anspricht.
Zur Melange wird das obligatorische Glas Wasser serviert, dass zusammen mit dem Kaffee, dem Stück Sachertorte oder einem köstlichen Palatschinken kaum auf dem kleinen, runden Marmortisch Platz findet.
Urlaub vom Alltag
In ein Wiener Kaffeehaus zu gehen ist so, als würde man sich eine oder auch zwei Stunden Urlaub vom Alltag nehmen. Man kann den Schachspielern zusehen und das in herrlichem Wienerisch geführte Gespräch der beiden alten Damen am Nebentisch belauschen ohne auch nur ein Wort zu verstehen, oder einfach nur die Zeitung lesen.
Wiener Kaffeehäuser sind ein wunderbares Gegenstück zu unserer heutigen schnelllebigen Zeit.
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