Der Trend geht zum Pelz
“Ich werde immer Pelze benutzen, denn ich liebe Pelze!” Das sagt der Edel Designer, Jean Paul Gaultier mit Nachdruck und fast trotzig. Er steht mit seiner Ansicht nicht allein da. Auf fast allen großen Haute Couture Schauen von Paris bis New York waren Pelze zu sehen. Tierschützer und Proteste hin oder her, in diesem Winter ist Pelz der Trend. Gaultier setzt auf Fuchs in allen Variationen. Üppige Mützen, die an Lederstrumpf erinnern, kurze Jacken, lange Schals und Muffs, Pelz mit Denim Einsätzen und in Kombination mit weichem Ziegenfeld, sind bei Enfant Terrible Gaultier ein Must Have. Bei Hermés ist Pelz elegant und dezent. Revers, große Kragen und Innenfutter sind aus Seidenlamm und Persianer. Wie es sich für Hermés gehört, werden zum Pelz große Seidentücher in Gold und Violett getragen. Kurzhaarpelze sind trendy. Biber, Nutria und auch wieder Kaninchen, aber auch Lamm und immer wieder Nerz. Hochwertige Nerz- und Zobelmäntel sind übrigens nicht mehr gefüttert, sondern werden auf der Lederseite lediglich nappiert. Das verleiht dem Ganzen eine gewisse Lässigkeit. Sportlich und eher was für jüngere Frauen sind Pelzwesten zur Designer Jeans. Passend dazu werden grobgestrickte Norwegerpullover getragen. Für den ganzen großen Auftritt ist ein bodenlanger Dark Mink der Renner. Eins ist in diesem Winter ein absolutes NO GO: Gefärbte Pelze. Vorbei sind die Zeiten der Nerze und Zobel in schreiendem Pink oder grellem Blau.
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