Das etwas andere Fertighaus
Viele die sich den Traum vom eigenen Häuschen erfüllen, kaufen sich ein Fertighaus. Der Stararchitekt Daniel Libeskind hat ein Fertighaus der ganz besonderen Art entworfen.
Das Haus
Die Entwürfe von Daniel Libeskind sind immer etwas anders, wie zum Beispiel der Jüdische Museum in Berlin oder seine Pläne für Ground Zero. Jetzt hat Daniel Libeskind auch ein Fertighaus entworfen, was abseits jeder Norm ist.
Wer die etwas kantigen Gebäude von Libeskind mag, der wird mit Sicherheit auch Gefallen an seinen Fertighäusern finden. Die Häuser erinnern ein wenig an wild ineinander gesteckte Schachtel mit wand hohen Fensterelementen. Alle Häuser sind zweistöckig und bestehen aus Zink und Holz. Libeskinds Fertighäuser sind sehr ökologische Häuser, die ausschließlich mit einer Solaranlage oder mit Erdwärme beheizt werden.
Das Innenleben
515 qm Wohnfläche bietet das Libeskind Fertighaus insgesamt. Allein 100 qm beansprucht die große Halle mit einer integrierten Küche. Daneben gibt es vier Zimmer und vier Bäder, eine Sauna mit einem vier !! Meter langem Duschraum und einen Weinkeller.
Der Käufer hat die Wahl zwischen zwei unterschiedlichen Hausvarianten. Zum einen gibt es die Libeskind Variante, die etwas spartanisch ist, einen weißen Fußboden und sehr wenig Licht vorsieht und zum anderen gibt es die “normale” Variante mit einem warmen Parkettboden und etwas mehr Licht.
Der Preis
Wer sich für ein Fertighaus entscheidet, der zahlt in der Regel Preise zwischen 150.000,- und 300.000,- Euro, je nach Ausstattung und Größe. Das reicht für ein echtes Fertighaus von Daniel Libeskind bei weitem nicht aus. Für dieses Prachtstück muss man schon rund drei Millionen Euro auf den Tisch legen. Dafür sind die Häuser auf nur 30 Stück limitiert, man wird also so schnell kein zweites in der Nachbarschaft finden. Wer will, kann ja wie diese beiden Taucher nach einem Tresor suchen – vielleicht findet sich ja dort ein adäquater Geldbetrag.
Foto: © flytime – Fotolia.com
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