Le Corbusier – Architekt der Moderne
Er liebte das Praktische und hasste alle Romantik und jede Art von überflüssigem Kitsch. Trotzdem üben seine Werke noch immer eine seltsame Fasziantion aus: Le Corbusier.
Visionär und Architekt
Der Schweizer Le Corbusier gilt als einer der Wegbereiter der modernen Architektur. Kaum ein anderer entwarf im 20. Jahrhundert solche Dinge wie praktische Klappbetten und Stühle, die zu damaliger Zeit futuristisch aussahen und jede Gemütlichkeit vermissen ließen. Trotz alle dem war Le Corbusier erfolgreich wie kein anderer Architekt seiner Zeit. 60 Jahre lang entwarf er unermüdlich Häuser, die er selbst “Wohnfabriken” nannte und die für lange Jahre das Vorbild für viele andere Architekten waren. Besonders Wohnsilos wie man sie heute besonders in den Vororten von Paris findet, tragen noch immer deutlich die Handschrift des Mannes, der sich in keine Schablone pressen ließ.
Puristisch
Le Corbusier legte Wert auf die einfachen Dinge, keine Schnörkel und kein Kitsch, dafür aber praktisch und puristisch. Romantik kam in den von Le Corbusier entworfenen Wohnungen nicht auf, sie beschränken sich lediglich auf das Wesentliche, alles was darüber hinausging, war nach seiner Ansicht pure Verschwendung.
Das Werk
Für viele gilt Le Corbusier noch heute als der Architekt, der eine ganze Epoche beeinflusst hat. Wer sich einen Überblick über das umfassende Schaffen des Ausnahme Architekten verschaffen möchte, der kann das noch bis zum 5. Oktober 2009 im Berliner Martin-Gropius Haus tun. Dort werden 380 Exponate, Skulpturen, Gemälde, Entwürfe, Zeichnungen, Möbel und auch Modelle von Le Corbusier gezeigt.
Foto: © dan talson – Fotolia.com
Andere Beiträge:
