Stevia – süßen ohne Reue
Sie ist klein, saftig grün, sehr gesund, macht nicht dick und ist zuckersüß: Die Stevia Pflanze aus Südamerika.
Gesund in vieler Hinsicht
Stevia ist in Südamerika etwas völlig normales, dort wird die Pflanze schon seit Jahrhunderten zum süßen genutzt. Stevia ist was das gesunde Süßen von Kaffee, Tee und Speisen angeht, nicht zu überbieten. Stevia greift des Zahnschmelz nicht an und verursacht ergo auch kein Karies. Herkömmlicher Zucker geht auf die Hüften, Stevia hingegen hat keine Kalorien. Der Blutzuckerspiegel wird durch den Genuss von Stevia nicht beeinträchtigt, also können auch Diabetiker gefahrlos damit süßen. Und Stevia schmeckt nicht so widerlich süß wie herkömmlicher Zuckerersatz.
Verboten
Stevia darf in Deutschland weder offiziell angeboten noch verkauft werden. Auch die Herstellung von Lebensmitteln, die Stevia als Süßungsmittel enthalten, ist nicht erlaubt.
Das Stevia aber sehr gesund und völlig ungefährlich ist, geht aus über 200 Studien hervor. Nicht zuletzt die Weltgesundheitsorganisation WHO hat schon vor über zwei Jahren Stevia als völlig unbedenklich und sehr gesund eingestuft. Warum darf Stevia in Deutschland nicht verkauft werden? Ein Grund dafür wäre das Zucker Monopol.
Wo gibt es Stevia?
Stevia wird unter den so genannten Nahrungsergänzungsmitteln geführt und ist in Apotheken, Reformhäusern, Bioläden oder auch im Internet als Konzentrat oder auch als Tabs erhältlich.
Hobbygärtner können sich ihre Süße für den Kaffee auch auf dem heimischen Balkon züchten, denn Stevia Jungpflanzen und Samen gibt es im Fachhandel.
Stevia ist fünfzehn Mal so süß wie herkömmlicher Zucker. Das heißt, drei kleine Tropfen des Konzentrats entsprechen zwei Stückchen Würfelzucker. In Asien ist die süße Pflanze übrigens schon seit vielen Jahren ein Renner für Softdrinks, Süßwaren und Kuchen.
Foto: © blende 10 – Fotolia.com
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