Guinness – eine Legende hat Geburtstag
Was ist für einen Iren ein Sieben-Gänge Menü? Sechs gekochte Kartoffeln und ein Guinness. Das ist ein bisschen gemein, aber mehr brauchen richtige Iren nicht um glücklich zu sein.
100 Pfund
Vor 250 Jahren waren 100 Pfund eine Menge Geld. Genau diese 100 Pfund hatte Arthur Guinness von seinem Onkel geerbt. Und dieses Geld investierte er in einer Brauerei am St. James Gate, mitten in der irischen Hauptstadt Dublin. Hier beginnt sie auch, die Geschichte des vielleicht besten Bieres der Welt.
Das war am 24. September 1759 und Arthur Guinness hätte es sich bestimmt nicht träumen lassen, dass 250 Jahre später überall auf der Welt die Menschen um genau 17.59 Uhr irischer Zeit ihr Glas erheben und auf sein Wohl trinken würden.
119,53 Sekunden
Wer in einem Pub ein Guinness bestellt und ein paar Freunde dazu einlädt, der muss sich nicht wundern, dass diese Freunde nach einer gewissen Zeit anfangen zu fragen, wo denn das versprochene Bier bleibt. Es sei denn sie sind passionierte Guinness Trinker und wissen, dass ein echtes irisches Guinness exakt 119,53 Sekunden braucht.
Guinness wird nicht einfach gezapft, sondern das Füllen des Glases ist eine regelrechte Kunst, die der Wirt beherrschen muss und es geht über zwei Etappen, weil ein Guinness Zeit zum ausruhen haben muss, bevor das Glas ganz gefüllt wird. Denn nur so entfaltet es seinen ganzen, wunderbaren Geschmack. Wer nichts davon versteht, der sollte das Zapfen eines Guinness lieber lassen, denn wird etwas falsch gemacht, dann kann man das Bier gleich weg schütten.
Übrigens, wer Guinness liebt, der muss sich keine Sorgen um die Zukunft dieses köstlichen Bieres machen, der Pachtvertrag mit der Brauerei läuft über 9000 Jahre.
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