Weihnachten steht vor der Tür
Es sind noch gut drei Monate bis Weihnachten und draußen herrschen immer noch spät sommerliche Temperaturen. Trotzdem bieten die Supermärkte schon allerlei Weihnachtliches an. Muss das sein?
Lebkuchen, Printen und Co.
Was verbinden wir mit Weihnachten? Schnee, Frost und auch die Vorfreude auf Naschereien die es nur einmal im Jahr gibt. Denn traditionell werden Lebkuchen, Printen, Dominosteine und Marzipankartoffeln immer in der Advent- und Weihnachtszeit gegessen. Und heute? Die großen Ferien sind kaum vorbei, da stapeln sich in den Supermärkten schon alle die Leckereien, die man eigentlich erst gut vier Monate später isst.
Appetit?
Klar, sie sehen verführisch aus, all die weihnachtlichen Süßigkeiten und man möchte schon gerne zugreifen. Die Frage ist nur, wenn man jetzt schon zu viel davon isst, was schmeckt dann noch Weihnachten? Am Heiligabend ist man dann wahrscheinlich dermaßen übersättigt von Plätzchen und Stollen, dass man vielleicht lieber was herzhaftes möchte. Aber eingelegte Gurken machen sich nicht so dekorativ auf dem bunten Teller wie Mandelspekulatius.
Ignorieren
Auch wenn es schwer fällt, man sollte alle den Süßkram der an Weihnachten erinnert, einfach ignorieren und sich den Einkauf tatsächlich für später aufsparen. Das Problem dabei ist nur, dass alle die leckeren Sachen nicht jünger werden und Weihnachten lange nicht mehr so frisch und knackig schmecken wie jetzt. Wenn Dominosteine schon etwas gräulich werden und die Printen sich wie Kaugummi ziehen, dann ist die weihnachtliche Stimmung auch dahin.
Aber vielleicht sollte man Weihnachten ganz abschaffen, dann könnten die Supermärkte das ganze Jahr über mit Plätzchen und Stollen das ganz große Geschäft machen.
Foto: © Anne Katrin Figge – Fotolia.com
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