Anuga 2009
Bis einschließlich Mittwoch läuft in Köln noch die Anuga, die weltgrößte Messe für Lebensmittel. Was gibt es in diesem Jahr für Neuigkeiten an der Nahrungsmittelfront?
Ess- und Trinkbares
Zunächst einmal gibt es gute Neuigkeiten von der Anuga. Käse ist immer noch Käse (zumindest in vielen Fällen) und Wurst ist immer noch Wurst, auch wenn sie jetzt aus Fisch besteht, denn Thunfisch gibt es jetzt auch in praktischer Würstchenform.
Völlig out ist Käse in der bisher bekannten Form als Streichkäse oder in Scheiben. Käse gibt es nämlich jetzt aus der Tube. Das hat auch seine Vorteile, besonders auf Reisen. Man muss dabei nur aufpassen, dass man Zahncreme und Waschmittel in Tubenform nicht unmittelbar daneben legt.
Wer mit Cola bisher nur seinen Blutdruck in schwindelnde Höhen getrieben hat, der kann mit einer neuen Sorte der koffeinhaltigen Brause jetzt dafür sorgen, dass ihm auch noch der Schweiß aus den Poren und die Tränen in die Augen getrieben werden. Der Zauberdrink heißt Chili Cola. Nach Angaben des Herstellers das Schärfste was an Trinkbarem auf dem Markt ist.
Schwerpunkte
Einer der Schwerpunkte der Anuga waren so genannte Convenience Lebensmittel, also Lebensmittel die bereits vorgegart und damit verzehrfertig sind. Da gibt es zum Beispiel Gyros mit Tzaziki die man aus dem Automaten ziehen kann, angeblich schmeckt es genauso frisch wie beim Griechen um die Ecke.
Ein anderer Schwerpunkt war Anti-Fat Food, Lebensmittel die nicht dick machen. Dazu gehören bestimmt nicht die Dauerlutscher mit einem Kern aus Buttercreme.
Vegetarisches, Koscheres und Essen ohne Konservierungs- und Zusatzstoffe waren ebenfalls ein Schwerpunkt der diesjährigen Anuga.
Ein weiterer Renner waren Nikotindrinks, quasi Zigaretten die nicht mehr geraucht sondern aus der Dose getrunken werden können.
Fazit: Unter den 6520 Ausstellern aus 97 Ländern war garantiert für jeden etwas dabei.
Foto: © dim@dim – Fotolia.com
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