Neue Hoffnung für Escada?
Neue Besen kehren gut, sagt zumindest der Volksmund. Der neue Besen, pardon, das neue Gesicht beim maroden Edelschneider Escada kommt aus Indien und heißt Megha Mittal.
Stammkundin
Als bekannt wurde dass die Schwiegertochter des reichsten Mannes in Indien Escada übernehmen wird, haben viele zunächst nur dem Kopf geschüttelt. Besonders heftig wurde das Kopfschütteln, als zudem bekannt wurde dass Megha Mittal den Modekonzern Esacda nur als treue Stammkundin kennt. Eine Spielerei für eine reiche Frau die sich langweilt, dies war die einhellige Meinung über die Inderin, als diese bekannt gab sie werde aus Escada wieder ein floriendes Unternehmen machen.
Aber Skeptiker könnten sich unter Umständen noch wundern, denn Megha Mittal ist alles andere als ein verwöhntes Modepüppchen.
Geschäftsfrau
Megha Mittal hat ihr Handwerk gelernt, zunächst bei einem Studium an der Wharton School of Business der Universtät von Pennyslvanina und dann während ihrer Arbeit bei der Investment Bank Goldman-Sachs in New York. Dort lernte sie auch ihren heutigen Mann kennen und stieg nach der Heirat in das familieneigene Stahlimperium ein.
Die zweifache Mutter lebt heute im edlen Londoner Stadtteil Chelsea und das sehr zurückgezogen.
Hintergrund
Nach eigenen Angaben möchte sich die Inderin bei Esacada mehr im Hintergrund halten. Die Geschäftsführung hat nach wie vor der ehemalige Hugo Boss Vorstand Bruno Sälzer. Er bemüht sich Escada wieder in die erste Liga zu führen, was ihm allerdings nicht so gelingt wie er es erwartet hat.
Für neue Ideen soll jetzt Megha Mittal sorgen. Sie hat es sich nach eigenen Angaben zur Aufgabe gemacht, Escada wieder an die Spitze zu bringen und zwar mit der gewohnten Eleganz.
Foto: © nadia benaissa – Fotolia.com
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