Möbel Messe Köln – neue Möbel braucht das Land
Noch bis zum 25. Januar ist in Köln die alljährliche Möbelmesse IMM Cologne. 1057 Aussteller aus 49 Ländern zeigen was sich in diesem Jahr zwischen Wohnen und Schlafen abspielt.

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Neuigkeiten
Was gibt es Neues, was hat Chancen auf Dauer in deutschen Wohnzimmern einen Platz zu finden? Eher wenig. Stoff ist wieder (mal) IN und Leder ist wieder (mal) OUT. Eigentlich schade. Junge Designer präsentieren sehr selbstbewusst den Tisch, den jeder ohne großen Aufwand auseinander und wieder zusammenbauen kann. Toll, das kenne ich seit Jahren aus einem schwedischen Möbelhaus. Da gibt es diese sensationellen Tische etwas preiswerten und Werkzeug gibt es auch dazu. Die Sitzmöbel haben weibliche Formen (wenn man ganz genau hinsieht) das erklärt warum immer mehr Männer zum Möbelkauf kommen.
Sofas statt Auto
Laut einer Umfrage sind die Deutschen in diesem Jahr bereit, eher Geld für eine neue Couchgarnitur auszugeben, als sich ein neues Auto zu kaufen. Das stimmt nachdenklich, ist aber verständlich. In Krisenzeiten rückt man zusammen. Ein gemütliches Zuhause wird zum sozialen Mittelpunkt des Lebens. Das sagen Psychologen. Im Wohnzimmer geht das Zusammenrücken eben besser als im Auto. Schade das man sein altes Sofa nicht auch lukrativ verschrotten lassen kann.
Sag mir wie Du sitzt….
Nicht geht mehr ohne Psychologie. Aus den Möbel auf den Menschen schließen. Eine tolle Idee. Bei einer sehr, sehr langen Studie kam heraus: Junge Menschen lieben auffällige Farben und flotte Muster. Die “Best Ager”, also das Mittelalter bis 55 jahre schätzt hochwertige Ledermöbel und ist auch bereit sehr viel Geld dafür auszugeben. Logisch, die haben schließlich auch am meisten. Das Alter setzt (sich) mehr auf Stoff mit Metallapplikationen. Ich weiß zwar nicht, wie das genau aussieht aber ich bin ja auch noch im Mittelalter.
Zu welcher Psyche welcher Parketthersteller passt, ist aber noch ein ganz anderes interessantes Kapitel.
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