Der neue Maybach ist da – brauchen wir ihn?
Daimler hat ein neues Spielzeug für Leute entwickelt, die nicht mehr wissen was sie sich für Geld kaufen sollen. Für alle die ihr altes Auto garantiert nicht für die Abwrackprämie verschrotten müssen, um sich einen neuen Kleinwagen kaufen zu können.

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Teuer, teurer, Maybach
Im März wird er auf dem Genfer Autosalon der gespannten Welt präsentiert: Der Maybach Zeppelin: Das neuste Baby der Daimler Familie. Kurz die Eckdaten: 640 PS, sechs Liter 12 Zylindermotor und auf 100 Stück limitiert. Die kurze Version kostet 483.000,- Euro und die etwas längere 563.000,- Euro. Aber der Preis ist durchaus gerechtfertigt, denn der neue Maybach hat allerhand zu bieten, wenn man solche Extras denn braucht. Wie etwa einen….
…Parfümzerstäuber
Dabei handelt es sich allerdings nicht um einen handelsüblichen Zerstäuber, wie man ihn der Handtasche hat, sondern um eine reife Ingenieurleistung. In einer Kristallkugel (in der man vielleicht auch den nächsten Stau sehen kann) sind zwei verschiedene Düfte gespeichert. Einmal leicht und frisch, einmal schwer und holzig. Dieser Zerstäuber setzt auf Wunsch innerhalb von Sekunden einen der Düfte frei und sorgt so für einen frischen sanften Luftzug (sagt Daimler). Da sich unsere Nase nach 10 Minuten an den Duft gewöhnt hat und ihn nicht mehr wahrnimmt, schaltet eine Zeitschaltuhr den Zerstäuber wieder ab. Toll oder? Es bleibt übrigens weder in der Kleidung noch in den Polstern etwas vom Duft zurück. Sehr beruhigend. Kostenpunkt? 5.000,- Euro extra.
Sonst noch was?
Ja, feinste Hölzer, weiches Lammfell und silberne Sektkelche die neben den Liegen verankert sind.
Jetzt frage ich mich nur noch, wer ein solches Auto kauft. Ölscheichs, russische Oligarchen oder Steuerflüchtlinge in Luxemburg?
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