Die neuen Schuhe – nicht ganz ungefährlich
Was die Models auf der Mailänder Modewoche immer wieder ins Straucheln brachte, waren die abgefahrensten Schuhe seit langem. Diese Schuhe sind buchstäblich zum niederknien.

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Klotziges
Hoch, höher, Keilabsatz. Wer die neuen Modelle von Dolce & Gabbana sieht, wird schwindelig. Klotzig wäre untertrieben. Die Schuhe sind unglaublich hoch. Plateau vorn und ein mega Keilabsatz hinten. Das Ganze aus Wildleder mit silbernen kurzen Lamettafäden, oder in schwarz mit goldenen Streifen. Passend werden dazu Strümpfe getragen, mit einer Naht, die an einen Reptilienkamm erinnern.
Hoch hinaus
Absätze von sagenhaften 17 cm sind das Minimum, zumindest bei Louis Vuitton. Sandaletten mit Federn, Holzperlen und großen bunten Steinen wirken wie Kunstwerke und nicht wie Schuhe für den Sommer. Der Preis für diese “Shoe Art” 1.900,- Euro.
In der gleichen Preislage gibt es Stilettos von Ferragamo. Die rosa Stilettos für schlappe 1.500,- Euro sind eine flotte Mischung aus extremen High Heels und Römersandalen. Statt eines Fesselriemchens gibt es handfeste Bandagen, wie sie normalerweise nur Turner tragen.
Für Anfänger
Wer sich auf diesen Schuhen noch nicht ganz so sicher sind, kann auf “entschärften” Modellen üben. Santoni bietet für Unsichere einen Pumps in Hellblau mit Strassteinen und schützenden Fesselriemen für 540,- Euro. Auch Burberry hat ein Herz für Frauen die sich an 17 cm Absätze gewöhnen möchten. Eine hohe Plateausohle macht das Gehen auf den Schwindelabsätzen erträglicher. Das Modell ist aus bronzefarbenem Lackleder, hübsch geschnürt und kostet 600,- Euro.
Wer keine Bänderrisse und Frakturen riskieren will, sollte weiter Flip-Flops tragen.
Generell zum Thema Mode sollte man auch einmal unbedingt bei Heine vorbeischauen.
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