Neue Düfte braucht das Land
Jeder kennt die Düfte von Chanel, Prada oder Dior, aber wer kennt zum Beispiel “Fleur de Nuit” von Badgley Mischka? Kaum einer. Aber das soll sich ändern!

Nischenparfüms??
Designer Düfte waren bisher das Non Plus Ultra, wenn es um Parfüms ging. Die Zeiten sind vorbei. Jetzt gibt es die so genannten Nischenparfüms. Was das ist? Das sind Parfüms von sehr kleinen Firmen, die mit einem emensen Aufwand und nur in sehr kleiner Auflage hergestellt und sehr effektiv vertrieben werden. Entsprechend teuer sind Nischenparfüms, aber sie sind der kommende Trend.
Die Hersteller von Nischenparfüms füllen eine Lücke auf, denn die bekannten Düfte haben extrem rückläufige Umsätze. Das mag vielleicht daran liegen, dass nach einer gewissen Zeit ein Parfüm wie das andere riecht und nichts wirklich Neues mehr auszumachen ist.
Was ist der Unterschied?
Designer Parfüms werden immer nach dem gleichen Prinzip hergestellt. Die Grundessenzen sind zwar teuer, aber es sind immer dieselben. Bergamotte, Rosenöl oder Moschus. Damit kann man keine verwöhnte Nase mehr locken, es muss schon etwas exotischer sein. Und diesen Wunsch erfüllen die Nischenparfüms. Die Parfümeure verstehen ihren Beruf noch als traditionelles Handwerk und erwenden auch außergewöhnliche, sehr kostbare und seltene Basisstoffe.
Teure Düfte
Neben einem einzigartigen Duft sind diese neuen Duftkreationen vor allem eines: Teuer.
So kosten gerade mal 17 ml “Puredistance” 1.750,- Euro. 30 ml “Black Afgamo” von Nasomatto sind da mit 100,- Euro noch erschwinglich, dagegen kosten nur 7 ml “Patchouli” von Jalaine Sommers 179,- Euro. Der Flakon ist sehr edel und nur in der Mitte befindet sich eine winzige Phiole mit der Essenz des Duftes. Auch das gehört zu den neuen Nischenparfüms. Wer also im Punkto Duft auf dem neusten Stand sein will und ein wenig Dekadenz zu schätzen weiß, der kauft Nischenparfüms.
Foto: © egal – Fotolia.com
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